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Als eines der traditionsreichsten Weingüter Südtirols können wir auf eine bewegte Geschichte blicken, die sich in Girlan bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Um 1800 wird neben der Eigenproduktion auch eine Handelsaktivität der Familie erwähnt. Als im Ersten Weltkrieg Italien Südtirol annektierte, brach der Weinabsatz erheblich ein. Einige Weinhändler - unter ihnen Josef Brigl, Vater des heutigen Seniorchefs Ignaz Brigl - versuchten, die Geschäfte mit dem Ausland wieder anzukurbeln. Blühende Handelsbeziehungen entwickelten sich, doch der Zweite Weltkrieg brachte einen erneuten Einbruch des Erreichten. Am Kriegsende waren es wiederum Weinhändler, die den Warenaustausch und das Exportgeschäft aufbauten. Erst Anfang der Sechzigerjahre ging es politisch und wirtschaftlich bergauf. |
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